Generationen im Dialog                                    Kurse und Theaterprojekte

für Jugendliche ab 16 Jahren bis 80+

 

Das Konzept oder warum Generationentheater wichtig ist.

Was hat dieser aus der Elektrizitätslehre (ein elektrischer Strom, dessen Richtung und Stärke sich in schneller Folge periodisch ändern) entnommener Begriff mit Theater zu tun?

Wir verstehen Wechselstrom als menschlichen "Fantasiestrom". Eine Energie und Kraft, die fähig ist, Menschen miteinander zu verbinden. Wir sehen darin die Lust, Theater zu spielen. Eine Spielfreude, die sich von Generation zu Generation fortpflanzen kann, die einen Austausch ermöglicht. Kinder, Jugendliche und Erwachsene lassen sich von der Theaterlust unter Strom setzen, suchen den Anschluss, treten in Kontakt. Im Spiel treffen sich die Generationen!

In der heutigen Leistungsgesellschaft besteht die Gefahr, dass soziale Kompetenz, Toleranz, Solidarität, demokratisches Verhalten und Akzeptanz in den Hintergrund treten.

Schwache, Junge, Alte und Minderheiten müssen Lobbyarbeit für die eigene Anerkennung und für Verständnis leisten. Herkömmliche Familienstrukturen, in denen alt und jung unter einem Dach wohnten und somit soziale und kulturelle Wertevorstellungen und Lebens- erfahrungen traditionell weitergegeben wurden, sind heute nur noch selten vorzufinden. Das Projekt Wechselstrom liefert die Initialzündung für dieses grosse Treffen der Generationen in Kursen und Theater-Wochenenden, in Proben und Aufführungen. Und damit es keinen Kurzschluss gibt, sorgt Wechselstrom dafür, dass die aufgeführten Stücke ein altersdurchmischtes Publikum ansprechen (vgl. Produktionen). Der Funke springt über den Bühnenrand, wechselt periodisch die Seiten und der "Theaterstrom" kann ungehindert fliessen. Aber Theater kann viel mehr: es fördert die Kreativität, Körper und Sprache werden geschult und das Selbstbewusstsein gestärkt. Menschen, die körperlich und mental beweglich sind, sind auch offener gegenüber anderen. Indem man Tabus thematisiert kann man Dinge aus einem anderen Blickwinkel sehen.

Die Arbeitsweise

Theaterarbeit mit einer stark durchmischten Altersgruppe bedarf einer diversifizierten Aufmerksamkeit und es braucht mehr Zeit, bis eine gemeinsame Spielbasis gefunden wird.
Am 1. September 2005 wurde der erste, generationenübergreifende Theaterkurs gestartet. 


Dieser Kurs wird fortlaufend weitergeführt und bildet die Basis für alle Wechselstrom-Produktionen. Geplant sind auch Schreibwerkstätte zu bestimmten Themen, die Jung und/oder Alt bewegen.

Die behandelten Themen oder aufgeführten Stücke sollen einem Publikum ab 11 Jahre zugänglich sein aber auch Jugendliche und Erwachsene ansprechen. Der Generationen-Austausch findet dann sowohl im Publikum als auch zwischen ZuschauerInnen und SchauspielerInnen statt.

 

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Wechselstrom war in der Sendung "Mitten im Generationen-MiX" auf Radio X

Sendung wurde im April 2010 ausgestrahlt> Generationen-MiX auf Radio X auf 94.5
(Basel) 93.6 (Listal) und 88,8 (Kabelfrequenz).


Sendung nachhören unter: http://www.generationenmix.radiox.ch
 

 

Aktueller Beitrag zum Projekt: Ego  

Was am Projekt besonders ist und was dich dort erwartet, erfährst du im Info-Beitrag von Tabea Sadok.
 

Info Sendung vom 08.10.13           Das “Ich” erforschen

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'Wechselstrom, das Generationentheater in Basel' erhält den schappo-Preis


Am 21. Juni 2007 durfte Wechselstrom den 13. schappo von Regierungsrat Guy Morin entgegen nehmen. Wir alle freuen uns sehr über diese Ehrung. „schappo“ so heisst das Förderprojekt, das vom Justizdepartement Basel-Stadt vergeben wird. Initiant und Träger ist die Abteilung Jugend, Familie und Prävention (AJFP). Im Verbund mit Partnern aus der Wirtschaft, Basler Medien und verschiedenen Gesundheitsorganisationen werden Menschen - und Ihre Projekte oder Ideen - gefördert, die sich für das Wohl anderer Menschen einsetzen. 



 

Weitere Informationen über die Preisverleihung (Medienmitteilungen) und den schappoflyer mit Angaben über unser Projekt, finden Sie unter der Web-Site: www.schappo.ch